Erste münzbetriebene Phonographen.

Ende des 19. Jahrhunderts erschienen die ersten münzbetriebenen Phonographen, die Musik erstmals als öffentliche Unterhaltung gegen Bezahlung zugänglich machten.

 

Diese Geräte wurden häufig in Salons, Hotels, Bahnhöfen und Vergnügungsstätten aufgestellt.
Nach dem Einwurf einer Münze begann der Phonograph automatisch zu spielen.
Die Musik wurde über zwei Hörrohre wiedergegeben, an denen gleichzeitig zwei Personen zuhören konnten.
Dadurch wurde das Gerät besonders attraktiv für Besucher und Passanten.
Die Zuhörer konnten erstmals auf einfache Weise aufgezeichnete Musik erleben, ohne selbst ein Gerät besitzen zu müssen.

Die abgespielten Inhalte waren meist kurze Musikstücke, Opernarien oder gesprochene Texte.
Viele dieser Automaten standen in sogenannten Phonograph Parlors, frühen Musikautomaten-Salons.
Die Geräte wurden schnell zu einer beliebten Attraktion in öffentlichen Räumen.

Dieses Konzept gilt als wichtiger Vorläufer der späteren Jukeboxen.
Zum ersten Mal wurde Musik kommerziell über Automaten angeboten.
Damit begann die Entwicklung der münzbetriebenen Musikautomaten, die später weltweit große Verbreitung fanden.