Solid-State-Technologie.

Mit der Einführung der Solid-State-Technologie beginnt eine neue Ära der elektronisch gesteuerten Flipperautomaten.

 

Die bisherige Relais- und Schrittschaltertechnik wird durch Mikroprozessoren und elektronische Platinen ersetzt.
Die Spielsteuerung erfolgt nun über programmierbare Elektronik statt über mechanische Logik.
Dadurch werden erstmals komplexere Spielregeln und Bonusmechaniken möglich.
Auch viele Funktionen und Einstellungen können nun im System programmiert und angepasst werden.
Die neuen Geräte arbeiten stabiler, schneller und zuverlässiger als elektromechanische Flipper.
Gleichzeitig sinkt der Wartungsaufwand, da viele mechanische Bauteile entfallen.
Im Inneren des Flippergehäuses verschwinden große Teile der früheren Relais- und Schaltwerke.
Der Flipperbody wird deutlich leerer, da die Elektronik hauptsächlich im Flipperkopf (Head / Backbox) untergebracht ist.
Dort befinden sich nun Platinen, Prozessoren und elektronische Steuerungen.
Diese Entwicklung markiert den endgültigen Übergang zum modernen, programmierbaren Pinball.
Ein bekanntes Beispiel dieser Generation ist “Six Million Dollar Man” (Bally, 1978).