Diese frühen Spielgeräte funktionierten noch rein mechanisch und besaßen keinerlei elektrische Bauteile.
Die Kugel wurde über einen Federmechanismus (Plunger) ins Spielfeld geschossen.
Auf dem Spielfeld befanden sich zahlreiche Metallstifte, Hindernisse und Punktefelder, die den Weg der Kugel beeinflussten.
Ziel war es, durch geschicktes Platzieren der Kugel möglichst viele Punkte zu erzielen.
Der Spieler konnte den Weg der Kugel jedoch nicht aktiv beeinflussen, nachdem sie ins Spiel gebracht wurde.
Das Spiel beruhte daher vor allem auf Geschick, Abschusswinkel und Zufall.
Der Name „Pinball“ setzt sich aus den englischen Wörtern „pin“ (Stift) und „ball“ (Kugel) zusammen.
Er bezieht sich auf die Metallstifte im Spielfeld, an denen die Kugel abprallte und ihre Richtung änderte.
Bagatelle-Spiele wurden schnell zu einer beliebten Unterhaltungsform in Bars, Jahrmärkten und Spielhallen.
Ihre große Popularität legte den Grundstein für die weitere technische Entwicklung der Unterhaltungsautomaten.
In den folgenden Jahrzehnten wurden die Geräte nach und nach um elektrische Elemente, Beleuchtung und später Flipperfinger erweitert – der eigentliche Flipperautomat war geboren.