Nach dem Ende der amerikanischen Fertigung übernahm Deutsche Wurlitzer in Hüllhorst die weitere Entwicklung und Produktion der Musikboxen. Dadurch blieb die Marke Wurlitzer auch in den folgenden Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil der internationalen Jukebox-Szene.
Die Lyric 3D beeindruckte besonders durch einen ungewöhnlichen 3D-Effekt in der Frontscheibe. Durch eine spezielle optische Gestaltung entstand der Eindruck, dass sich im Inneren der Musikbox kaum sichtbare Technik befindet. Dieser Effekt verlieh dem Gerät ein modernes und futuristisches Erscheinungsbild.
Der auffällige visuelle Effekt zog die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich und machte die Musikbox erneut zu einem optischen Highlight in Bars und Lokalen. Gleichzeitig spiegelte das Modell den Designwandel der späten 1970er-Jahre wider, bei dem klare Formen, Beleuchtung und visuelle Effekte stärker in den Vordergrund rückten.
Auch in einer Zeit, in der Hi-Fi-Anlagen, Diskotheken und neue Audiotechnik zunehmend Konkurrenz darstellten, blieb die Jukebox ein emotionaler Mittelpunkt vieler Lokale. Die Produktion von Wurlitzer-Musikboxen wurde in Deutschland noch bis in die 2000er-Jahre fortgeführt und zeigt, wie langlebig das Konzept der klassischen Musikbox war.