Rock-Ola „Tone Columns“.

Die Rock-Ola „Tone Columns“ entstanden in den Jahren 1941 bis 1942 und stellten ein ungewöhnliches Konzept zur Verbesserung der Klangverteilung von Jukeboxen dar.

 

Kurz vor dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg ging die Nachfrage nach Musikboxen deutlich zurück. Rock-Ola versuchte deshalb, neue Ideen für Beschallung und Aufstellung von Jukebox-Systemen zu entwickeln.

Bei herkömmlichen Jukeboxen kam der Klang hauptsächlich aus dem unteren Bereich des Gehäuses.
Die Tone Columns hingegen verteilten den Sound über hoch platzierte Lautsprecher, wodurch sich die Musik besser im Raum ausbreiten konnte.

Unter dem Lautsprecher befand sich eine schalenförmige Konstruktion, die den Klang zusätzlich im Raum verteilte.

Einige dieser Säulen wurden so gestaltet, dass sie frei im Raum aufgestellt werden konnten und von allen Seiten sichtbar waren.

Da die Nachfrage in dieser Zeit gering war und die Produktion nur kurz lief, gehören die Rock-Ola Tone Columns heute zu den seltenen Jukebox-Systemen der frühen 1940er-Jahre.