Ein wichtiger Hersteller dieser Zeit war Gabel, der komplette Geräte mit einem mechanischen Mehrfachwahlsystem entwickelte.
Diese Automaten enthielten mehrere Phonographenzylinder, die automatisch ausgewählt und abgespielt werden konnten.
Damit entstand erstmals ein Musikautomat, bei dem der Zuhörer zwischen mehreren Aufnahmen wählen konnte.
Vor dieser Entwicklung mussten Zylinder manuell ausgetauscht werden, wenn ein anderes Musikstück abgespielt werden sollte.
Durch das neue System konnte der Zuhörer selbst eine Auswahl treffen, ohne dass ein Bediener eingreifen musste.
Dies erhöhte die Attraktivität und Benutzerfreundlichkeit der Geräte erheblich.
Solche Automaten wurden häufig in Salons, Vergnügungsstätten und öffentlichen Lokalen aufgestellt.
Sie entwickelten sich schnell zu einer beliebten Unterhaltungsattraktion.
Das Prinzip der automatischen Musikauswahl gilt als entscheidender Schritt in der Entwicklung der Jukebox.
Diese frühen Mehrfachwahlgeräte legten den Grundstein für spätere Musikautomaten mit Plattenmagazin und Wahlsystem.
Damit entstand erstmals das Konzept eines automatischen Musikplayers mit Auswahlfunktion.