Der Übergang von 2D zu 3D. Mitte der 1990er-Jahre begann in der Videospielwelt ein grundlegender technologischer Wandel: Die Grafik entwickelte sich zunehmend von zweidimensionalen (2D) Darstellungen zu dreidimensionalen (3D) Spielwelten.

 

Ein wichtiger Meilenstein dieser Entwicklung war die Sony PlayStation, die 1994 in Japan und 1995 in Europa und Nordamerika auf den Markt kam. Die Konsole war speziell darauf ausgelegt, 3D-Grafik und polygonbasierte Spiele darzustellen.

Dadurch konnten erstmals räumliche Spielwelten, bewegliche Kameraperspektiven und komplexere Animationen realisiert werden. Spiele wirkten realistischer und boten völlig neue Spielmöglichkeiten.

Bekannte Titel wie Ridge Racer, Tekken oder später Tomb Raider zeigten das Potenzial dieser neuen Technik und machten die PlayStation zu einer der erfolgreichsten Konsolen ihrer Zeit.

Der Übergang von 2D zu 3D veränderte die Videospielindustrie nachhaltig und prägte die Entwicklung moderner Spiele bis heute.