Sie wurden erstmals im Flipperautomaten „Humpty Dumpty“ (Gottlieb, 1947) eingesetzt.
Zum ersten Mal konnten Spieler die Kugel aktiv beeinflussen und zurück ins Spielfeld schlagen.
Damit änderte sich das Spielprinzip grundlegend.
Vorher war Pinball überwiegend ein Glücks- und Abschussspiel, bei dem der Spieler kaum eingreifen konnte.
Durch die Flipperfinger entstand erstmals echte Spielkontrolle.
Die Spieler konnten nun gezielt auf Ziele schießen, die Kugel retten oder kontrollieren.
Das Spiel wurde dadurch deutlich dynamischer und anspruchsvoller.
Geschicklichkeit, Timing und Reaktion wurden zu wichtigen Fähigkeiten.
Mit dieser Innovation entwickelte sich der Flipper von einem reinen Glücksspiel zu einem Geschicklichkeitsspiel.
Die Einführung der Flipperfinger gilt bis heute als entscheidender Wendepunkt in der Flippergeschichte.