Wiegandt „Diplomat A.

Die Wiegandt „Diplomat A“ gehört zu den technisch interessantesten europäischen Jukeboxen der 1950er-Jahre.

 

Der Mechanismus ist in seiner Bauweise besonders ungewöhnlich:
Die Schallplatten sind fest in einem Halbkreis angeordnet. Der Plattenteller bewegt sich zusammen mit dem Greifarm zur gewählten Platte, nimmt sie auf und legt sie zum Abspielen auf.

Dieses System unterscheidet sich deutlich von den üblichen Magazinmechaniken vieler amerikanischer Jukeboxen.

Die Firma Wiegandt gilt als erste deutsche Firma, die 1952 eine eigenständig entwickelte Jukebox auf den Markt brachte.

Für die Audiotechnik verwendete Wiegandt Komponenten von Philips, die für einen besonders weichen und angenehmen Klang sorgten.

Mit 120 auswählbaren Titeln auf 45-rpm-Schallplatten bot die Diplomat A eine für ihre Zeit große Musikauswahl und zeigt den rasanten technischen Fortschritt der europäischen Jukeboxproduktion in den 1950er-Jahren.