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Museum "Terra Technica"

Vom Ruch des Verbotenen zum Kulturgut

Als weltweit größtes Museum für Jukeboxes und Pinballs widmet sich Terra Technica einem sehr speziellen Thema der Alltagskultur: Groschengräbern die ausschließlich der Unterhaltung, der Zerstreuung und dem Spieltrieb dienen und dienten. Und deshalb oft von der jeweils älteren Generation mit Argwohn betrachtet wurden.

 

Heute sind es Relikte einer fast vergessenen Epoche, die in der Terra Technica zu neuem Leben erweckt wurden. Kleine technische Wunderwerke mit mechanischem, elektrischem und elektronischem Innenleben, jeweils auf der Höhe ihrer Zeit.

Mehr als 700 Exponate  aus der Zeit um 1900 bis in die 2000er Jahre praesentieren eine lueckenlose Zusammenfassung der Entwicklung  des automatischen Musikapparates -sozusagen die Sehnsucht der Menschen nach  automatisierten Musikspiel .

Jukebox-Hero und Pinball Wizard

Machen Sie sich auf etwa 8500 Quadratmetern auf eine Zeitreise durch eine Erlebniswelt der besonderen Art. In sechs Bereichen erleben Sie bunte und aufregende Welten von Automaten, die eine spezielle kulturelle Entwicklung von 1890 bis heute geprägt haben. Mit 700 Jukeboxen, 250 Flippern und über 500 Video- und Computerspielen ist Terra Technica in seiner Art weltweit einzigartig.

 

Dazu kommen – passend zu den jeweiligen Epochen – Sammlerstücke, die Kinder und Jugendliche früher zum Träumen gebracht haben und Erwachsene heute noch zu Kindern machen. Beispielsweise ein original Batmobil und mehrere lebensgroße Superhelden.

Fortschritt der Unterhaltung

Schauen, staunen lernen, das gilt auch in den Sonderbereichen zum Thema Kino ("Als der Bilder laufen lernten") oder Audio ("Wie der Ton in die Konserve kam"). Hier wird die rasante technische Entwicklung eindrucksvoll in Bild, Ton und echten Exponaten aus der jeweiligen Zeit nachvollziehbar und verständlich.

Erste Muenzbetriebene Edison Cylinder Phonographen ebneten den Weg fuer eine fast 100 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte. In faszinierender Weise werden die Geraete und ihre Mechaniken dem Besucher vorgefuehrt. Schaumechaniken, freistehend, geben detaillierten Einblick in die Materie der Ideen der Konstrukteure.

Der Weg ist das Ziel war auch hier die Devise. Eine Schallplatte selektierbar aus einer kleinen Auswahl an Musikstuecken durch Einwurf einer Muenze und per Knopfdruck zum Spielen zu bringen. Und dabei wenn moeglich, existierende Patente nicht zu verletzen. Dies fuehrte zu recht abenteuerlichen Konstruktionen die ihresgleichen kaum wiederfinden.

Grosse Namen wie Wurlitzer, Seeburg, Rock-Ola, AMI und Mills sind die bekanntesten Vertreter ihres Genres.

In einem original Diner inklusive Bar, wie sie zum amerikanischen Lifestyle der 1950er und 1960er Jahre üblich war sowie einem außergewöhnlichen Vinyl–Restaurant für Fans der runden Scheiben können sich die Besucher stilgerecht von den vielen Eindrücken erholen und stärken.

Geteilte Leidenschaft, doppelte Freude

Ronald Seunig

Ronald "Ronnie" Seunig (Jg.1964) Eigentümer und Errichter des  Terra Technica zeigt hier seine "technische Seite " und sein Sammler -Know How  endlich der  Öffentlichkeit . Er hat  sich in den letzten 20 Jahren nicht nur die weltgrösste und wertvollste Sammlung an Jukeboxen zugelegt  -- er  hat den Grossteil dieser raren Exponate auch SELBST Restauriert und kennt  jede Schraube und Technologie in diesen Automaten . Die Gedanken der  Erfinder  und  die  praktische Umsetzung faszinieren Ihn heute noch .

Fragt man Ihn nach Seinem " Sammlungsziel " dann hört man  " 1.000 Jukeboxen "  ...dann  gebe ich Ruhe .

2006 begegnete Ronnie  - Günter Freinberger und fand Ihn diesem nicht nur einem echten Experten und Enthusiasten für das gleiche Hobby. Sein heutiger enger Freund wurde auch der idealer Partner für die Gründung des Terra Technica.

Denn erst mit dieser einzigartigen Erlebniswelt konnten die Zwei ihren außergewöhnlichen Sammlerstücken den Rahmen geben, die sie verdient hatten. Und auch andere Menschen an ihrer Faszination teilhaben lassen.

Günter Freinberger 

Günter Freinberger (Jahrgang 1961) lernte als Ministrant zum ersten Mal den Flipper kennen und lieben. Bereits in seiner Lehrzeit als Radio- und Fernsehtechniker begann der spätere Audio- und Videomeister mit dem Sammeln. Nach seinem Unternehmensverkauf widmete er sich ganz seiner Leidenschaft und übernahm weltweit komplette Sammlungen für seine Pinball-Privatstiftung.

 

Heute gehören dem in Sammlerkreisen als Pindigi (PINball und DIGItaltechnik) bekannten Freinberger über 570 Flipper und 70 Musikboxen darunter viele Kuriositäten und Besonderheiten. Mit dem Pindigiland schuf er einen Ort, die seine Sammlung beherbergen sollte.Mit Ronald Seunig und Terra Technica fand er einen Ort  wo auch Sein Lebenstraum (einzigartiges Museum mit raren Exponaten )  unvorstellbar  und gigantisch verwirklicht wurde .